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Wie lese ich Tabulatur?

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Wie lese ich Tabulatur?

Beitrag  Mitchel Summer am Sa Sep 03, 2011 8:44 pm

Hier mal ein simples Beispiel:

e-----------3------------------l
h--------0-----0-----0---------l
g------0----------0-----0------l
D------------------------------l Taktende
A------------------------------l
E----3---------------------3---l


Wer Noten lesen kann, wird feststellen, dass zwar hier einige Informationen fehlen, aber wenn diese wichtig wären, würde man das auch bei der Tabulatur dazu schreiben oder im Eingangstext vermerken.
Zugegeben, das ist eine doch recht sparsame Schreibweise einer Tabulatur, man findet aber häufig solch eine Schreibweise auf dem Papier oder im Netz.

Erstmal die Auffälligkeiten:
Wir sehen 6 anstatt 5 Linien. Jede Linie ist hier eine Gitarrensaite und entspricht nicht einer Notenlinie.
Anstatt Notenkreise mit Hälsen sehen wir hier nur Zahlen. Die Zahl sagt hier aus, in welchem Bund gegriffen werden soll. Eine 0 bedeutet, dass die Saite leer angespielt wird.
Vor den Linien stehen hier die Saiten-Namen, die habe ich zur besseren Orientierung hier dazu geschrieben. Oftmals wird nur die erste und sechste Saite beschriftet, hin und wieder habe ich auch schon Tabulatoren ohne Beschriftung gesehen. Hier gehe ich dann von der Standart-Stimmung aus, wie das auch oben zu sehen ist.

Der erste Ton ist auf der tiefen E-Saite auf dem dritten Bund. 3 Töne weiter ist ein Ton auf dem dritten Bund der hohen e-Saite. Wer den Griff G-Dur bereits kennt, darf sich hier erinnert fühlen. Dann würde ich einfach G-Dur greifen und dieses Zupfmuster durchspielen.
Bei komplexeren Tabulatoren ist das nicht ganz so einfach, so muss man hier wirklich analysieren oder Ton für Ton vorgehen.

Der 2. Ton wird leer auf der g-Saite angespielt. Dieser erklingt erst nach dem ersten Ton. Wenn 2 Töne gleichzeitig gespielt werden, dann stehen die Zahlen übereinander.

Der 3. Ton wird anschließend leer auf der h-Saite gespielt und wiederum danach der Ton im 3. Bund auf der hohen e-Saite. So kann man Ton für Ton diese Tabulatur folgen bis der Takt beendet ist.

Raus kommt ein einfaches Zupfsystem, womit man auch Balladen begleiten kann.

Wenn einige gitarrentypische Techniken gespielt werden sollen, dann werden diese ähnlich wie im Notensystem aufgeschrieben. Eine Verbindung zweier Töne mit einem H dabei ist dann ein Hammer-on, mit einem P ist ein Pulling-off, ein B ist dann ein Bending und ein qB ein schnelles Bending.
Ein Pizzicato-Ton (Ton wird abgedämpft) wird wie beim Notensystem mit einem Punkt darüber gekennzeichnet.
Ein Flageolet-Ton (hoher Ton in bestimmten Bünden erzeugt) wird auch ähnlich wie im Notensystem mit einem Quadrat gedreht in 45° gekennzeichnet.

Sollten noch Fragen da sein, einfach per PN oder hier fragen. Rechtschreibfehler dürfen behalten werden :-))


Mitchel Summer
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