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Aufbau der Akkorde

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Aufbau der Akkorde

Beitrag  Mitchel Summer am Sa Sep 03, 2011 3:07 pm

Diese Erklärung ist eher für den Anfänger geeignet und soll nur die wichtigsten Begriffe klären. Zudem gebe ich keine Garantie auf Vollständigkeit.

Ein Akkord besteht aus mehreren Tönen. Damit man die wichtigsten Begriffe einmal vorstellen kann, führe ich hier den diatonischen C-Dur-Tonleiter auf, welche auf dem Klavier nur mit den weißen Tasten gespielt würde:
c - d - e - f - g - a - h - c
Der Grundton ist der Hauptton (meistens auch Basston) des Akkords. Bei C-Dur wäre das hier das tiefe C.
Die Terz ist ein Intervall von etwa 3 Tönen. Es gibt sowohl eine große Terz und eine kleine Terz. Für einen Dur-Dreiklang ist die große Terz wichtig, hier bei C-Dur ist das der Ton e. Bei einem Moll-Dreiklang ist die kleine Terz relevant, was einen Halbton unter der großen Terz liegt. Hier wäre das "es".
Die Quinte ist ein Intervall von etwa 5 Tönen. Bei C-Dur ist das der Ton g.
Diese 3 Töne kommen bei einem C-Dur-Akkord auf der Gitarre vor.
Die tiefe E-Saite spielen wir hier nicht, weil wir als Basston den Ton C in einem Grundgriff haben möchten. Fortgeschrittene Gitarristen spielen hier gern einen Wechselbass mit dem Ton G auf der tiefen E-Saite.
Auf der tiefen A-Seite greifen wir im 3. Bund, somit ist das der Basston C.
Auf der D-Saite greifen wir im 2. Bund, was den Ton e entspricht.
Die g-Saite spielen wir leer, somit haben wir den Ton g.
Die h-Saite greifen wir im ersten Bund, somit haben wir den Ton c.
Schließlich haben wir die hohe e-Saite, die wir leer spielen, somit haben wir den Ton e.
Zusammengefasst spielen wir C, e, g, c und e, was C-Dur ergibt.


Zuletzt von Mitchel Summer am Sa Sep 03, 2011 3:33 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Aufbau der Akkorde Teil 2

Beitrag  Mitchel Summer am Sa Sep 03, 2011 3:31 pm

Hier weitere Begriffe im Aufbau der Akkorde.
Die Quarte ist ein Intervall von 4 Tönen. Wir finden dieses geschrieben als C4, Csus4, Cadd4 und außerdem im Zusammenhang mit anderen Erweiterungen als C11. Bei C-Dur wäre das der Ton f, welches man sowohl auf der D-Saite als auch auf der hohen E-Saite greifen könnte. "sus" kommt von "to suspend", was unter anderem "außer Kraft setzen" oder "aufheben" bedeutet. Hier wird anstatt der Terz dann die Quarte gespielt. Bei "add" (to add=hinzufügen, addieren) wird sowohl die Terz als auch die Quarte gespielt, was meistens auf der Gitarre der Fall ist.
Die Oktave ist ein Intervall von 8 Tönen. Hier im C-Dur-Tonleiter wäre das wiederum c. Hier beginnt auch der Tonleiter von neuem. Man kann sagen, dass das c auf der h-Saite eine Oktave höher ist aus Sicht des Basstones C auf der A-Saite.
Die Sekunde ist ein Intervall von 2 Tönen, was hier d entspricht. Man findet meistens diese Sekunde aber eine Oktave höher als C9 oder "None". Auf der h-Saite wird dann nicht im ersten Bund gegriffen, sondern mit dem kleinen Finger im 3. Bund.
Die Septime ist ein Intervall von 7 Tönen. Diese ist sehr häufig als Akkord in den Lieder zu finden. Hier gibt es wie bei der Terz zwei Varianten. Die große Septime ist hier h. Als Schreibweise wird dies mit Cmaj7 oder C7+ gekennzeichnet. Dies ist ein sehr harmonischer Jazzakkord, der ohne dem Zeigefinger auf der h-Saite gegriffen wird.
Die zweite Variante ist C7. Hier ist die kleine Septime gemeint. Zu dem normalen Griff C-Dur kommt noch der kleine Finger auf die g-Saite im 3. Bund, welches den Ton "b" darstellt. Dieser Klang ist fast schräg (auch als "dissonant" bezeichnet) und soll auf den nächsten harmonischen Akkord hinwirken.
Als letztes haben wir noch die Sexte, welches ein Intervall von 6 Tönen entspricht. Hier im C-Dur Tonleiter wäre das der Ton a. Dieses finden wir häufig im Jazzbereich wieder. Der Ton a ist auf der g-Saite im 2. Bund zu finden und wird mit dem Mittelfinger gegriffen anstatt den Ton e auf der D-Saite. Wenn man den Mittelfinger zwischen dem Ton e und dem Ton a hin und her wechselt, kann man auch was nettes kreieren.

Es gibt im theoretischen noch weitere Intervalle, die hier aber nicht ganz so wichtig sind für den Anfang.

Ich hoffe, ich konnte ein bisschen Licht ins Dunkel bringen, was die Zahlen hinter den Buchstaben bedeuten.

Viel Spaß beim Üben!

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